8. Anarchistische Buchmesse, Mannheim, Freitag, den 15. Mai 2026, um 14:00 Uhr im Jugendkulturzentrum FORUM (Neckarpromenade 46, 68167 Mannheim; Raum 2). Podiumsdiskussion mit einigen Herausgebern und Autoren der undogmatisch-libertären Zeitschrift espero zu ausgewählten Beiträgen wie Libertäre Pädagogik, Zukunft der anarchistischen Bewegung, Beziehungsanarchie und Neuer Anarchismus.
Die seit Januar 2020 in neuer Folge und kostenfrei erscheinende Zeitschrift espero (www.edition-espero.de) knüpft an die Tradition der von 1993 bis 2013 erschienenen Vierteljahresschrift espero an und will dieses bewährte Forum für libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in neuer und zeitgemäßer Form fortführen.

Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus“ geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschafts- und gewaltfreie solidarische Gesellschaft ein.
Im Rahmen der 8. Anarchistischen Buchmesse in Mannheim stellen sich einige der Herausgeber:innen und Autor:innen der Halbjahresschrift espero vor. Anhand unserer neuesten Ausgabe (espero Nr. 12 / Januar 2026) wollen wir wichtige darin behandelte Themen – Zustand der anarchistischen Bewegung heute; Libertäre Pädagogik; Beziehungsanarchie; Neoanarchismus – ansprechen und darüber mit allen Anwesenden ein lebendiges Gespräch führen.
Zum Kennenlernen unserer Zeitschrift möchten wir Euch schon einmal ein paar Lesetipps aus unserer jüngsten Winterausgabe espero #12 geben:
- Siegbert Wolf: Der Traum ist aus!? Dennoch alles tun, damit er Wirklichkeit wird – Ein Weckruf, S. 11-49 (online | PDF).
- Ulrich Klemm: Ist anarchistische Pädagogik sozialistisch?, S. 103-135 (online | PDF).
- Lena Rothwinkler: Beziehungsanarchie – Zwischen Utopie & Realität, S. 233-249 (online | PDF).
- Rolf Raasch: Neoanarchismus: Politische Theorie oder individueller Lebensentwurf?, S. 225-231 (online | PDF).
Und weil sie gut zur Diskussion über den „Neuen Anarchismus“ passen, noch ein paar weitere Lesetipps zur Preview-Version von drei Beiträgen, die demnächst in unserer aktuellen Sommerausgabe (espero #13) erscheinen werden:
- Tomás Ibáñez: Der unauflösbare und dennoch fruchtbare Widerspruch im Anarchismus (online | PDF).
- Jochen Schmück: Der Weg entsteht beim Gehen: Von der Wiederentdeckung der Anarchie im Anarchismus (online | PDF).
- Stephan Krall: Ist Anarchismus naiv? – Gedanken nach Siegbert Wolfs „Weckruf“ (online | PDF).
Wir freuen uns auf Euren Besuch unserer Veranstaltung auf der Anarchistischen Buchmesse in Mannheim und hoffen, mit Euch ins Gespräch zu kommen.
Mit herzlichen Grüßen
Das espero-Team