espero, Nr. 9 (Juli 2024)

Herausgegeben von Markus Henning, Jochen Knoblauch, Rolf Raasch und Jochen Schmück. Potsdam: Libertad Verlag, Juli 2024, ca. 240 Seiten, E-Zine (PDF). ISSN (Online): 2700-1598; Open Access (Kostenloser Download ab 15.06.2024).

Vorschau

espero, Nr. 9: Die neue Sommerausgabe 2024, ca. 240 Seiten.

Wenn man die Nullnummer mitzählt, wird unsere kommende Sommerausgabe, espero, Nr. 9, die zehnte Ausgabe unserer undogmatisch-libertären Zeitschrift espero sein, die seit Januar 2020 in neuer Folge erscheint. Wir haben also ein kleines Jubiläum zu feiern. Seitdem hat sich unsere Zeitschrift, die als Open Access E-Zine erscheint, zu einem der meistgelesenen libertären Periodika im deutschsprachigen Raum entwickelt. Allein vier der neun bislang erschienenen Ausgaben wurden inzwischen mehr als 10.000 Mal von unserer Homepage heruntergeladen, und auch im  fremdsprachigen Ausland haben wir viele Leser:innen, die unsere undogmatisch-libertäre Zeitschrift schätzen und abonniert haben.

espero, Nr. 9, bietet wieder spannende Themen. So beschäftigen sich der israelische Anarchist Uri Gordon und der jüdisch-amerikanische Anarchist Fredy Perlman in ihren Beiträgen mit dem Konflikt zwischen Israel und Palästina und versuchen, libertäre Lösungsmöglichkeiten für diesen Konflikt aufzuzeigen. Darüber hinaus beschreibt Gordon in einem weiteren Beitrag Leben und Werk Fredy Perlmans und stellt dessen originelle anarchistische Gesellschaftstheorie vor. Die argentinische Anarchistin Mariana Calandra beschäftigt sich in ihrem Aufsatz mit der Rolle der Punk-Kultur und ihrer Beziehung zur anarchistischen Bewegung in Südamerika. Der libertäre Biologe und Kropotkin-Experte Stephan Krall wird sich mit Kropotkins Beiträgen in der Zeitschrift Nineteenth Century beschäftigen, die von der Forschung bisher nur sehr oberflächlich rezipiert wurden. Der Dadaismus-Experte und Hugo-Ball-Spezialist Thomas Keith legt mit seinem literarisch-philosophischen Beitrag einen Dialog über Theokratie als Anarchie vor, der sich auf die anarchische Hochkultur der Richterzeit im vorköniglichen Israel bezieht.

Inhaltlich beschließen wir die Sommerausgabe mit Rezensionen aktueller Neuerscheinungen, darunter das Buch Anarchafeministisches Manifest von Chiarra Bottici, vorgestellt von Maurice Schuhmann.

Für unsere aktuelle Sommerausgabe nehmen wir noch Vorschläge für weitere Beiträge (Aufsätze oder Rezensionen) entgegen. Wer Interesse hat, schickt uns bitte seine oder ihre Vorschläge für einen Beitrag in espero, Nr. 9, (möglichst mit Exposé) bis zum 15. März 2024 an die Redaktionsadresse:

Das espero-Redaktionskollektiv
Markus Henning, Jochen Knoblauch, Rolf Raasch und Jochen Schmück
in Berlin, Frankfurt am Main und Potsdam

Du kannst die Zeitschrift espero auch abonnieren, indem Du uns eine E-Mail an  schickst und wir Dich mit Deiner E-Mail-Adresse in unseren Verteiler aufnehmen. Du wirst dann in Zukunft automatisch per E-Mail über das Erscheinen einer neuen Ausgabe von espero informiert und erhältst gleichzeitig den Link zum Download der Ausgabe.

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